Archiv: Projekte

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Kirchplatz Bad Elster

An den Endpunkten von Richard-Wagner-Straße und Hagerstraße spannt sich der Kirchplatz von Bad Elster auf. Der Platz wird von einer heterogenen Stadtstruktur mit verspringenden Gebäudefluchten, geschlossenen Einzelräumen, wie dem Baumrondell und einer Vielzahl von Zeitschichten durch Möblierung und Materialisierung geprägt. Um den Kirchplatz zu einem zusammenhängenden Ort zu formen, wollen wir einen einheitlichen Platzbelag mit zentraler Intarsie und einer zeitgemäßen Möblierung herstellen. Das übergreifende Thema der Platzgestaltung ist die Auflösung der geschlossenen Kreise und introvertierten Einzelräumen zu einem offenen, zusammenhängenden und einladenden Stadtraum für alle Bewohner*innen und Besucher*innen von Bad Elster. Es entsteht eine multifunktionale, befestigte Platzmitte, die von öffentlichen Bauten und den zusammenhängenden Grünräumen von dem denkmalgeschütztem Kirchgarten und dem neuen Bürgergarten gerahmt wird.

Städtebau

Bei der städtebaulichen Arrondierung des Kirchplatzes und dessen Umfeld haben wir auf die Maßstäblichkeit des Ortes und die Einbindung in die Landschaft geachtet. Vis-à-vis zum Rathaus entsteht ein modernes Ärzte- und Wohnhaus mit einem gastronomischen Angebot im Erdgeschoss. Das Gebäude soll als Holzbau mit Schieferdach aus regionalen Baustoffen hergestellt werden. Die Zufahrt zur Tiefgarage erfolgt über die Kirchstraße. Der Zugang zu den Wohneinheiten erfolgt von Westen, gegenüber dem Wohnungszugang am Sparkassengebäude. In Verlängerung der Richard-Wagner-Straße und durch die Lücken rechts und links der Kirchenfront öffnet sich der Blick in die Landschaft. Entlang der Hagerstraße und mit dem Bau des Parkdecks ergeben sich weitere Potentiale für eine städtebauliche Verbesserung des Kirchenumfeldes.


Freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb mit städtebaulichem Ideenteil, 2. Preis


Programm: Gestaltung des Kirchplatzes mit Einrdnung eines Wohn- und Geschäftshauses

Standort: Bad Elster, DE

Jahr: 2021

Auftraggeberin: Stadt Bad Elster

Team: Therese Granberg, Daniel Heuermann

Partner: Rehwaldt Landschaftsarchitekten


 

Lageplan Kirchplatz Bad Elster

 

Urbane Gehöfte Schafhaus

Das urbane Gehöft ist Sinnbild für Kleinteiligkeit und Lebendigkeit und verfolgt die Weiterentwicklung des dörflflichen Charakters. Jedes Gehöft bildet eine Nachbarschaft von ca. 30 – 70 Wohnungen, die sich um einen Wohnhof gruppieren. Ein kontinuierliches
grünes Wegenetz grenzt an jedes Baufeld. Der zentrale Wohnboulevard hält den Verkehr aus dem bestehenden Ort heraus und erschließt ohne Umwege alle Baufelder.

Lageplan des Projektes Schafhaus


Nichtoffener Städtebaulicher Planungswettbewerb


Programm: Wohnen, Dienstleistung und sozialen Einrichtungen, 17 ha

Standort: Mühlhausen, Stuttgart, DE

Jahr: 2020-2021

Ausloberin: Landeshauptstadt Stuttgart

Team: Therese Granberg, Joachim Schultz-Granberg, Anna Nötzel

Partner: BPR Künne & Partner, Matthias Uhl

Visualisierung: Till Lenecke


 

Schnitt des Projektes Schafhaus

verwandte Projekte
Neu-Hohe-Schöne-Häuser

Campus Bäckerheim

Auf dem brach liegenden Grundstück soll ein neuer Quartierstreffpunkt entstehen. Zeugen einer intensiven langjährigen Nutzung sind heute noch in der Flurstückseinteilung, sowie prägenden Baumsetzungen zu erkennen. Alte Wege- und Parkstrukturen sowie der Baumbestand bilden eine Abfolge von Lichtungen, die sensibel besetzt werden. Komplementäre Nutzungen sind ein Angebot für die fast ausschließlich durch Familienwohnen gekennzeichnete Nachbarschaft.

Orte für Arbeit und Kultur, ein Biergarten, verschiedene Spiel- und Sportangebote, ein Kindergarten und ein Pflegeheim werden mit nachgefragten kleinen Wohnungen für SeniorInnen und junge Menschen ergänzt. Durch eine Kombination aus Geothermie und PVT-Anlagen kann eine CO2-neutrale Wärme- und Kälteversorgung erreicht werden.

Aninmierte Herleitung zum Entwurf Falkensee Bäckerheim

 


Machbarkeitsstudie für eine Brachfläche


Programm: 20.000 qm BGF Nutzungsmix inkl. Wohnen, Arbeit, Freizeit, Kultur und Quartiersparken, 3,7 ha Fläche

Standort: Falkensee, DE

Jahr: 2022

Bauherrin: S IMMO Germany

Team: Therese Granberg, Joachim Schultz-Granberg, Daniel Heuermann, Augusta Verbiesen

PartnerInnen: Hoffmann-Leichter Ingenieursgesellschaft mbH (Verkehr & Regenwasser), Enisyst GmbH (Energiemanagement)


CO2-neutrale Wärme- und Kälteversorgung

Das Schwammstadt-Prinzip wird verfolgt

 

 

 

verwandte Projekte
Neue Mitte Paulinenaue

ISEK Lippstadt

Die Stadt Lippstadt entwickelt im Zentrum der Stadt das Quartier Südliche Altstadt, kurz QSA. Der Bereich in Innenstadtrandlage ist derzeit geprägt durch städtebauliche und funktionale Missstände, die ihren Ausdruck insbesondere in der jahrelangen Brache des ehemaligen Güterbahnhof-Areals finden. Es gilt diese Missstände durch einen umfassenden Aufwertungsprozess zu beseitigen, damit das QSA seiner Funktion in der Altstadt zukünftig wieder gerecht werden kann und eine weitergehende Abwertung des Quartiersbereichs gestoppt wird.

Anlass für die Erarbeitung des ISEK war der Rahmenplan für den Neubau des Stadthauses und die Neuordnung des angrenzenden Quartiers. Das Integrierte Stadtentwicklungskonzept analysiert die Situationen hinsichtlich baulicher Stukturen, Nutzungen, Leerstand, Mobilität, Grün- und Freiraum, sowie Gewässer. Darauf aufbauend werden durch eine SWOT-Analyse vier Handlungsschwerpunkte entwickelt: A) Neue Entwicklungsimpulse im Quartier initiieren, B) Quartiersbestand stärken und aufwerten, C) Klimaneutrale Mobilität fördern und D) Grün- und Freiräume aufwerten. In Steckbriefen werden die Maßnahmen und deren Umsetzung beschrieben. Derzeit befindet sich das Projekt im Qualifizierungsprozess der Regional Südwestfalen 2025.


Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept


Standort: Lippstadt, DE

Jahr: 2021

Auftraggeberin: Stadt Lippstadt

Team: Anna Nötzel, Joachim Schultz-Granberg, Therese Granberg


SSG-Lippstadt-ISEK-Plan

 

zugehöriger Masterplan
Neues Stadthausquartier

 

Stadt der Gärten

 

Das ausgewogene Verhältnis zwischen privatem Rückzugsort und der Teilhabe am nachbarschaftlichen Leben ist Grundlage für stabile und nachhaltige Quartiere. Die Stadt der Gärten erlaubt jeder Wohnung den Zugang zu verschiedensten Freiräumen und bietet eine facettenreiche Schnittstelle zwischen Siedlung und Landschaft.

Die geplante Landesgartenschau 2024 verfolgt das Thema der „Aussöhnung zwischen Stadt und Landschaft“ und greift die Idee der Gartenstadt auf. Das Projekt setzt sich mit Stadt-Land-Topologien, der Schnittstelle zwischen Innen- und Außenraum, typologischen Innovationen und neuen Rollenmodellen für zeitgemäße Lebensmuster auseinander.

Der Pluralismus an Lebensmodellen spiegelt sich in der Vielfältigkeit der Wohnungstypen und deren Potenzial für aktive Nachbarschaften wider. Die Gartenstadt wird zur Stadt der Gärten. Hier finden Familien mit und ohne Kinder, Alleinstehende und Partnerschaften, aktive und passive Senioren ihr Wohnmodell – und ihre Grünräume: Balkone, (Dach)terrassen, aktive Vorgärten, kontemplative umschlossene Grünräume, nachbarschaftliche Orangerien, Mietergärten und Felder für urbanes Gärtnern.

Hofartige Anger entstehen durch die raumbildende Gebäudeformation. Die Anger bilden an ihrem südlichen Ende leicht erhöhte Terrassen mit Blick in die Flußaue aus. Die Reihen werden von Lücken unterbrochen. Hier befinden sich grüne Wohnzimmer, die unterschiedlich programmiert sein können. Die Eingänge der Häuser liegen zum Hof und fördern die nachbarschaftliche Gemeinschaft und Lebendigkeit.


Realisierungswettbewerb


Programm: Landesgartenschau und Quartiersentwicklung, 15 ha

Standort: Leinefelde, Thüringen, DE

Jahr: 2020

Ausloberin: Stadt Leinefelde-Worbis

Team: Therese Granberg, Joachim Schultz-Granberg, Anna Nötzel, Daniel Heuermann, Eyal Perez

Partner: bbz landschaft berlin, DMSW architektur


SSG-Leinefelde-Commoning

Commoning auf dem Anger

 

Lageplan

 

verwandte Projekte
(Sub)Urbane Mischung, Limburg

Lippstadt

Die neue Stadtverwaltung bildet den zentralen Ankerpunkt des Gebietes und sucht in ihrer Positionierung größtmögliche Bahnhofs- und Stadtnähe. Die Verortung im östlichen Teil des Grundstücks verkürzt nicht nur die Wege zu den anderen öffentlichen Gebäuden der Stadt, sondern bietet die Chance für ein neues urbanes Quartier mit hohen Qualitäten für Fußgänger und Radfahrer bei bester Anbindung an die Straßeninfrastruktur.

Die geforderten Programme für das gesamte Quartier werden in drei unabhängigen Kubaturen untergebracht. Die Stadtverwaltung, der Lebensmittelmarkt mit Mischnutzungen und das Parkhaus für das Dreifaltigkeitshospital bilden ein zusammenhängendes Ensemble mit visueller Präsenz zum südlich gelegenen Bahnkörper.

Zwischen den Baukörpern befindet sich Raum für Wege, Aufenthaltsorte und die motorisierte Erschließung. Zusätzlich wird eine öffentliche Kantine am Haupteingang der Stadtverwaltung vorgeschlagen, die die östliche Platzkante des neu entstehenden Stadthausplatz am Museumsdepot komplettiert – umgeben vom restaurierten Museumsdepot, der neuen Stadtkantine und dem offenen Foyer der Stadtverwaltung bildet sich hier ein wichtiges öffentliches Wegekreuz. Der Platz funktioniert als Treff- und Gelenkpunkt, bietet Raum für Wasserspiel an warmen Sommertagen und kann als Ort für Public Screening benutzt werden.


Realisierungswettbewerb, 1. Preis


Programm: Neubau Stadtverwaltung mit umliegender Quartiersentwicklung 7,3 ha

Standort: Lippstadt, DE

Jahr: 2019

Ausloberin: Stadt Lippstadt

Team: Therese Granberg, Joachim Schultz-Granberg, Daniel Heuermann, Anna Beckmann

Partner: Heimspiel Architekten, Planergruppe Oberhausen


 

 

Mobilität

Regenwassermanagement

Programm

Wegenetz

 

 

Lageplan

 

Die selbstähnliche Formensprache der Kubaturen im Lageplan und die Gestalt der gebrochenen Dachlandschaften sind als kontinuierliches Thema ablesbar und fördern die Einheit des Ensembles. Die neue Verwaltung und der Lebensmittelmarkt reagieren auf die vorhandene großmaßstäbliche Körnung im Süden und bilden eine emblematische Adresse zum Bahndamm. Die Massivität der Baukörper wird durch eine geneigte Dachlandschaft sowie durch Vor- und Rücksprünge gebrochen und orientiert sich an der Kleinteiligkeit der nördlich angrenzenden gewachsenen Altstadt.

 

 

 

 

(Sub)urbane Mischung

Die (Sub)urbane Mischung bietet ein vielfältiges Wohnangebot für alle Lebensabschnitte, einen Mix verschiedener Typologien von beinahe städtischen Situationen bis hin zu ländlichen, behutsam in die Landschaft integrierten Gehöften. Jedes Baufeld offeriert ein differenziertes Wohnangebot und einen variablen Anteil gemeinschaftlicher Freiräume.

Seit Jahren wird die Kritik an monotonen Einfamilienhausgebieten größer: teure energetische Ertüchtigungen beschleunigen oft den Wertverfall, schwer zu realisierbare Umbauten im Alter und nachträglich teuer erkaufte Barrierefreiheit sind Indikator dafür, dass das Einfamilienhaus in der Regel ein Lebensabschnittsmodell für Familien mit Kindern ist. Gleichzeitig nimmt die Zahl der über 60 Jahre alten Personen in Limburg deutlich zu. Die zukünftige Entwicklung Blumenrods ist deshalb nicht nur auf freistehende Häuser beschränkt, sondern bietet vielfältige Wohnformen für eine bedarfsgerechte und gemeinschaftsfördernde Entwicklung im Rahmen einer dosierbaren und kleinteiligen Mischung.

Der zentrale Grünzug im Wettbewerbsgebiet erweitert nahtlos den vorhandenen „Stadtpark Blumenrod“. Dieser bildet die übergeordnete freiräumliche Adresse für die alten und neuen BewohnerInnen. Die Fortführung des bestehenden Grünkorridors südlich „An der Landstraße“ ermöglicht vielfältige Spaziergänge. Von jedem Grundstück im neuen Baugebiet kann man in maximal 150 m Laufweite den Stadtpark und dessen Ausläufer erreichen. Aus der Logik effizienter Anbindung an das bestehende Straßennetz entwickeln sich sieben zentrale Baufelder und angrenzende Randbereiche. Dieses städtebauliche Grundgerüst bildet eine gut erschlossene und kompakte Struktur kurzer Wege und ist Grundlage für diverse Wohnmodelle.


Städtebaulicher und freiräumlicher Realisierungswettbewerb, 1. Preis, Begleitung Bauleitplanung, Gestaltungshandbuch


Programm: Wohnen und Wohnfolgenutzungen, 27 ha

Standort: Limburg-Blumenrod, DE

Jahr: 2019-2022

Auftrageberin: Stadt Limburg

Team: Therese Granberg, Joachim Schultz-Granberg, Anna Nötzel, Tobias Birkefeld, Daniel Heuermann

Partner: häfner jiménez betcke jarosch landschaftsarchitektur, Mathias Uhl (Regenwassermanagement)


 

SSG Limburg Lageplan

 

 

 

SSG Limburg Typologien

SSG Limburg Perspective

 

verwandte Projekte
Grüner Loop, Greven

Oxford – Quartier

Wertvolle Bausubstanz aus den 1930er Jahren bietet Anknüpfungspunkte für ein charaktervolles Wohnquartier: Eine kombinierte Strategie aus Adaptierung, Entsiegelung, Abriss, Ergänzung und Neubau würdigt alte – und bildet neue Zeitschichten für ein nachhaltiges Quartier und deren 3000 zukünftige BewohnerInnen. Die leicht nach Osten abfallende Topografie ermöglicht eine kaskadenartige Regenwasserbewirtschaftung. Die Veränderung des natürlichen Wasserhaushaltes durch Siedlungsaktivitäten wird so gering wie möglich gehalten.

Die bestehenden massiven Gebäude aus den 1930er Jahren, freiräumliche Fragmente und Spuren sind Ausgangspunkt für die nachhaltige Entwicklung der Oxford-Kaserne. Neue Gebäude werden sorgfältig verortet und mit dem Bestand in Bezug gesetzt. Das vorhandene städtebauliche Bild wird vor allem entlang der Hauptachse im Raum des ehemaligen Exerzierplatzes weitgehend erhalten. Dort bietet sich der Blick auf die gestaffelten Mannschaftsgebäude und den alten Uhrenturm. Andere Teilbereiche können behutsam ergänzt werden, um den Anforderungen eines lebendigen Wohnquartiers gerecht zu werden.

Die ehemalige Hauptachse der Kaserne wird ein grüner Boulevard. Der neue Straßenraum schwingt in der zentralen Achse um das alte bestehende Basaltpflaster. Dieses kann so als historische Schicht erhalten werden und ist gleichzeitig Fläche für öffentliches Leben. Versickerungsmulden finden hier Platz. Nach Norden öffnet sich der Boulevard in einen grünen Trichter und knüpft an den bestehenden Freiraum an – programmatische und räumliche Vernetzung.


Masterplan Konversion + Leitlinien Gestaltung >>


Programm: ca. 1200 Wohnungen auf 27 ha

Nachhaltigkeit: DGNB Pre-Check ‚Nachhaltiger Städtebau‘: Label ‚GOLD‘
P/O Consulting Ingrid Pohl >>

Standort: Münster, DE

Jahr: 2014 – 2017

Auftraggeberin: Stadt Münster

Team: Joachim Schultz-Granberg, Therese Granberg, Jan Bockholt, Martin Dennemark, Tobias Grothues, Phatarapol Jampa

Partner: Kéré Architecture, bbz landschaftsarchitekten berlin, Prof. Mathias Uhl


 

Lageplan

Regenwasserbewirtschaftung

 

 

Oxford Kaserne WSUD

Lageplan und Regenwasserbewirtschaftung (Ausschnitt)

 

Wohnhof

Old and new buildings flank the former workshop courtyards, the dimensions of which are very suitable for active residential courtyards accessed from the inside. In the centre there is an infiltration basin which, when dry, is part of the usable green space.

Paradeplatz

As the central theme of the new Oxford barracks, the square will be integrated into the water cycle. Here, water becomes part of public life: depending on the season and rainfall, areas with varying water levels or small ice surfaces for children to skate on in winter are formed.

verwandte Projekte
Gestaltungshandbuch Oxford-Kaserne
Konversion Meerbusch-Osterath

Grüner Loop

Das zentral gelegene alte Schulgebäude bildet als neues Bürgerhaus die öffentliche Front zum Mehrgenerationenpark. Hier beginnt und endet der Loop, ein ringförmiger grüner Korridor, der den gewachsenen Baumbestand aufnimmt, Sportlern und Flaneuren Raum gibt und das Quartier an die wenigen möglichen Bestandswege anknüpft. Bürgerhaus und St. Franziskuskirche stehen sich in einer Achse gegenüber. Kirchplatz und Bürgerplatz bilden zusammen ­mit dem Mehrgenerationenpark eine Sequenz von Freiräumen, Adressen und Aufenthaltsqualität – es entsteht Raum für ein lebendiges Quartier.

Das ehemalige Schul- und Sportgelände liegt eingegrenzt zwischen Gewerbegebiet und privaten Grundstücken und ist an drei Seiten beinahe hermetisch umschlossen. Alle möglichen bestehenden Anknüpfungspunkte werden durch den umlaufenden grünen Loop aktiviert und ermöglichen ein notwendiges Minimum an Zirkulation. Die rückwärtige Lage wird am offenen südlichen Zugang mit dem Mehrgenerationenpark aufgebrochen. Hier treffen sich die Wege genau am alten Schulhaus, das als Identitätsstifter den Mittelpunkt des Quartiers bildet. Das alte Schulgebäude ist baulich wertvoll und wird von den Bewohnern im Ort sehr geschätzt. Die Umwidmung in ein Bürgerhaus lässt sich leicht befürworten.

Das neue Quartier bietet ein vielfältiges Wohnangebot für alle Lebensabschnitte, eine Mischung verschiedener Typologien von urbaneren Situationen (Zeilen und kleine Stadtvillen), Reihenhäuser bis hin zu Wohnhöfen mit teils großzügigen Gärten. Viele Mehrfamilienhäuser haben das Privileg eines direkten Zugangs zum Park


Städtebaulicher Realisierungswettbewerb


Programm: Bürgerhaus mit umliegender Quartiersentwicklung 4,6 ha

Standort: Reckenfeld, Greven

Jahr: 2019

Auftraggeberin: Stadt Greven

Team: Therese Granberg, Anna Beckmann, Daniel Heuermann


 

verwandte Projekte
Konversion Schulgelände in Meerbusch-Osterath

 

Meerbusch – Osterath

Ein Ensemble von Stadtvillen ergänzt den vorhandenen Bestand und bildet ein Wegenetz wichtiger Verknüpfungen in die umliegende Stadt. Am zentralen Wegekreuz entsteht der mit alten Platanen flankierte Quartiersplatz als neue Adresse nördlich der Innenstadt. Wohnbereiche mit Gärten und Gemeinschaftsflächen bilden eine hohe Wohnqualität.

Der ehemalige Schulhof der Barbara-Gerretz-Schule wird der neue zentrale Quartiersplatz an der Kreuzung zweier Hauptwegeverbindungen. In alle vier Himmelsrichtungen lassen sich von hier aus schnell und direkt angrenzende Gebiete erreichen: im Süden das Ortszentrum und Kirche, im Westen Schulen und Kindergarten, im Osten Stadtpark und Bahnhof und angrenzende Wohngebiete im Norden.

Am nördlichen Gebietsrand entstehen größere zusammenhängende Baufelder, die flächeneffizient entwickelt werden können. Hier befinden sich Stadtvillen, die auf den unregelmäßigen Grundstückzuschnitt und die Abgrenzung der Entwicklungsetappen nach Vorgabe der Abstandsflächen reagieren. Sie ermöglichen eine Vielfalt an Grundrisslösungen. Die Baukörper können schrittweise in Bauphasen errichtet werden.


Masterplan Konversion, Wettbewerb, 1. Preis


Programm: 120 Wohnungen, 3,4 ha

Standort: Meerbusch-Osterath, DE

Jahr: 2016 – 2018

Auftraggeberin: Stadt Meerbusch

Team: Therese Granberg, Joachim Schultz-Granberg, Martin Dennemark, Daniel Heuermann

Partner: bbz landschaftsarchitekten berlin


phase 1

phase 2

phase 3

Schnitt, Blickrichtung Norden

 

 

 

weitere Konversionen
Oxford-Kaserne